Stadtkino Trostberg

Heinrich-Braun-Straße 1

83308 Trostberg

08621-508 46 32

 

Das Programmkino im

Landkreis Traunstein

Entfernungen

von Trostberg nach:

Waging ca. 19 km

Seebruck ca. 15 km 

Seeon ca. 11 km 

Garching ca. 12 km 

Traunstein ca. 22 km

Schaitsee ca. 17 Km

Truchtlaching ca. 13 km

Das Kino in Trostberg

Heute ist der 18.07.2018

Tanz ins Leben

 

Großbritannien  2018, Spielfilm, 111 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Richard Loncrane, mit Imelda Staunton, Joanna Lumely
Lady Sandra Abbott fällt aus allen Wolken, als sie entdeckt, dass ihr Mann Mike, mit dem sie seit 35 Jahren verheiratet ist, sie schon seit Jahren mit der besten Freundin betrügt. Sie quartiert sich bei ihrer Schwester Bif in London ein, mit der sie kaum Kontakt hatte. Bif überredet ihre versnobte Schwester bei einer Tanzgruppe rüstiger Senioren mitzumachen. Unter ihnen ist Charlie, den Sandra bald mehr als sympathisch findet.
Britische Wohlfühlkomödie für Bestager von Richard Loncraine. Er kann sich auf sein Ensemble mit u.a. den populären britischen Charaktermimen Imelda Staunton und Timothy Spall sowie "Absolutely Fabulous"-Star Joanna Lumley verlassen, das bestens gelaunt durch den schwungvollen Film tanzt.


Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes

 

Italien, Schweiz  2018, Dokumentation, 96 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Wim Wenders, mit Papst Franziskus
Wim Wenders begleitet den Papst bei seinen Reisen, u.a. nach Jerusalem und bei den Vereinten Nationen, beobachtet ihn in Einzelgesprächen mit Personen verschiedenen Alters, aus verschiedenen Nationen und allen sozialen Schichten.
Wim Wenders, der mit "Buena Vista Social Club" eine der erfolgreichsten Dokumentarfilme realisierte, porträtiert den amtierenden Papst und lässt ihn seine Überzeugungen zu Familie, Gerechtigkeit, Glaube, Immigration usw. direkt in die Kamera sprechen. So ist der Film laut Regisseur mehr ein Film mit als über den Papst. Tatsächlich initiierte der Vatikan den Film, der beim Festival de Cannes präsentiert wurde.

 

Die brillante Mademoiselle Neila

 

Frankreich  2017, Spielfilm, 97 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Yvan Attal, mit Camélia Jordana, Daniel Auteuil
Neïla Salah ist stolz, es in die Jura-Fakultät in Paris geschafft zu haben. Doch die junge Frau aus einer Sozialsiedlung in Creteil bekommt gleich an ihrem ersten Tag einen gewaltigen Dämpfer. Ein paar Minuten zu spät in der Vorlesung, wird sie von Professor Pierre Mazard zur Schnecke gemacht, so beleidigend, dass auch die Kommilitonen entrüstet sind. Der Direktor stellt Mazard zur Rede - es ist nicht das erste Mal, dass er ausfällig geworden ist. Mazard soll Neila für den Rhetorikwettbewerb der Universitäten fit machen, wenn er seinen Job behalten will.


The Rider

 

USA  2017, Spielfilm, 104 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Chloé Zhao, mit Brady Jandreau, Tim Jandreau
Nach einer schweren Kopfverletzung vom Rodeo erholt sich der junge Cowboy Brady Blackburn langsam. Er arbeitet schon im Stall zu Hause, kümmert sich um die Pferde und steigt auch in den Sattel, aber er verliert immer wieder das Gefühl in der Hand. Er besucht einen Kollegen, den es noch schlimmer erwischt hat, im Krankenhaus, feiert am Lagerfeuer mit seinen Freuden, und muss sich damit auseinandersetzen, dass er das Rodeoreiten aufgeben und etwas anderes machen muss.
Eindrucksvolles Debütdrama, das mit minimalen finanziellen Mitteln ungeschminkt den Alltag junger Cowboys schildert. Regisseurin Chloe Zhao beobachtet unaufdringlich und mit dokumentarischer Anmutung ihre Protagonisten, die selbst Rodeoreiter sind und ist auch unglaublich nah an deren Pferden dran. Ihr gelingen mitreißende Bilder vor atemberaubender Landschaft. Sie wurde u.a. in Cannes dafür ausgezeichnet. Diesen Film gibt es leider nicht in einer deutschen Fassung. Wir spielen ihn im englischen Original mit deutschen Untertitel.

 

Love Simon

 

USA  2018, Spielfilm, 110 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Greg Berlanti, mit Nick Robinson, Jennifer Garner
Jeder verdient eine großartige Liebesgeschichte. Für den siebzehnjährigen Simon Spier ist es allerdings etwas komplizierter: er muss seiner Familie und seinen Freunden erst noch erklären, dass er schwul ist. Und er muss auch noch herausfinden, wer der anonyme Mitschüler ist, in den er sich online verliebt hat. Die Lösung beider Probleme nimmt einen urkomischen aber auch beunruhigenden Verlauf und verändert Simons Leben vollkommen. LOVE, SIMON basiert auf Becky Albertallis viel gelobten Roman und erzählt eine ebenso komische wie aufrichtige Geschichte übers Erwachsenwerden und von der aufregenden Erfahrung zu sich selbst zu finden und sich zu verlieben.

 

 

Candelar – ein kubanischer Sommer

 

Kolumbien, Deutschland  2017, Spielfilm, 89 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Jhonny Hendrix Hinestroza, mit Veronica Lynn
Es war einmal ein armes, alterndes Ehepaar in Kuba, dessen Liebe und Leidenschaft im Laufe der Zeit ziemlich eingerostet war. Der schicksalhafte Fund einer Videokamera bringt plötzlich völlig neuen Schwung in das Leben des Duos. Spontan werden kleine Filmchen gedreht. Prompt erwacht der Liebeszauber und sorgt alsbald für „Wolke 9“-Gefühle, unmoralische Angebote inklusive. Mit ausgesprochen unaufgeregtem Tempo, fast minimalistisch und meditativ, zelebrieren zwei charismatisch sympathische Senioren, wie charmant das Medium Film für den dritten Frühling sorgen kann. Kubanisch für Fortgeschrittene. Nicht umsonst hört hier der Held von Havanna auf den hübschen Namen Victor Hugo


Landrauschen

 

Deutschland 2018, Spielfilm, 101 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Lisa Miller, mit Kathi Wolf, Nadine Sauter
Nach Jahren des wilden Lebens, Ende 20, zwei Hochschulabschlüssen aber keinem Geld und erfüllendem Job, befindet sich Toni in einer Sinnkrise. Eine Erbschaftsangelegenheit dient als willkommener Grund ihr kosmopolitisches Leben hinter sich zu lassen und wieder in ihr Heimatdorf zu fliehen, dessen Enge sie ursprünglich hinter sich lassen wollte. Doch dieser Neuanfang geht gründlich schief. Als Praktikantin für den Heimatteil einer Lokalzeitung fühlt sie sich weit unter Wert verkauft und zu Hause nehmen ihr die übergriffigen Eltern jede Luft zu atmen.
Zum Glück trifft sie auf die lebenslustige Rosa. Mit ihr sieht die Welt der Heimat auf einmal anders aus. Bei wilden Mopedfahrten und nächtlichen Streifzügen fühlt sich Toni wieder lebendig. Doch die Beziehung wird immer explosiver, je mehr Rosa sich zu der schönen Toni hingezogen fühlt, die sich nur um sich selbst zu drehen scheint. Der Film umreißt die Identitätsfindung zweier Frauen in einem Dorf, das sich selbst mit einer immer komplexer werdenden Welt konfrontiert sieht.

 

Augenblicke: Gesichter einer Reise

 

Frankreich  2017, Dokumentation, 94 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Agnès Varda, Jean „JR René“
Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgroßen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen. Der beste Dokumentarfilm des Jahres. Rolling Stone, Warmherzig, wundervoll und weise. The Guardian,Ein Film-Duo für die Ewigkeit. Indiewire

 

Vom Ende einer Geschichte

 

Großbritannien  2017, Spielfilm, 108 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Ritesh Batra, mit Matthew Goode, Charlotte Rampling
Tony Websters ruhiges Leben gerät durcheinander, als er einen Brief bekommt, der ihn zurück in seine Vergangenheit versetzt und ihn mit einer alten Schuld konfrontiert. Der Mann, der einen Laden für alte Kameras betreibt und ein inniges Verhältnis zu seiner Ex-Frau und seiner hochschwangeren Tochter pflegt, trifft sich mit Veronica, seiner ersten großen Liebe, die er zu Studienzeiten kennenlernte. Sie war mit einem gutem Freund von ihm liiert, der sich das Leben nahm.
Adaption von Julian Barnes hochgelobten Roman von Ritesh Batra, der mit der indischen Liebesgeschichte "Lunchbox" international erfolgreich war. Jim Broadbent und Charlotte Rampling gehören zur exquisiten Besetzung dieser auf zwei Zeitebenen spielenden, tragischen Romanze, die in der ruhigen, sorgfältigen Inszenierung von Batra auch Humor und Herz verströmt. Beim Filmfest in Palm Springs ausgezeichnet und beim Filmfest München präsentiert.

 

Nicht ohne Eltern

 

Frankreich 2017, Komödie, 86 Minuten, ab 6 Jahren
Regie: Vincent Lobelle, mit Christian Clavier, Catherine Frot
Das Leben von André Prioux und seiner Frau Laurence gerät durcheinander, als plötzlich ein sonderbarer Fremder namens Patrick auftaucht. Er behauptet ihr Sohn zu sein. André kann es nicht glauben. Doch Patrick lässt sich nicht abwimmeln und Laurence lässt sich von den Zweifeln ihres Mannes nicht beeinflussen und findet den Eindringling, der taub ist und bald seine schwangere, blinde Frau vorstellt, sehr sympathisch.
Komödie mit Frankreichs Stars des Genre Christian Clavier ("Monsieur Claude und seine Töchter") und Catherine Frot, die auch hierzulande bekannt sind, als Ehepaar, Ausgedacht hat sich den leichten  Sébastien Thiery, der auch den Eindringling spielt und Regie führt gemeinsam mit seinem Koautor Vincent Lobelle.

 

In den Gängen

 

Deutschland  2018, Spielfilm, 120 Minuten, ab 12 Jahren
Regie: Thomas Stuber, mit Franz Rogowski, Sandra Hüller
Der Film erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit, gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte.
Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.

 

Mantra – Sounds into Silence

Spanien, Deutschland 2018, Dokumentation, 87 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Georgia Wyss, Wari Om
Reise nach innen und gleichzeitig weltweite Bewegung: "Mantra - Sounds Into Silence" zeigt, wie intensiv Klänge in einer pausenlos kommunizierenden Welt wirken können. Auf der Suche nach Konzentration, Gemeinschaft und Verbindung wenden sich international zahllose Menschen einer uralten Form des menschlichen Zusammentreffens zu - dem gemeinsamen Singen. Eine Form dieses Phänomens ist der so genannte "Kirtan", bei dem Mantras gesungen werden. Dienten die traditionellen Klangformeln aus Indien im Westen anfangs lediglich der Untermalung von Yogastunden, erreicht ihre Kraft nun ein breites Publikum - bis hin zu Grammy-Nominierungen für die im Film portraitierten Szenestars wie Deva Premal & Miten, Krishna Das, Jai Uttal und Dave Stringer. Auf Konzerten, Festivals, in Alltagssituationen und ungewöhnlichen Locations wie dem San Quentin Prison bei San Francisco zeigt "Mantra - Sounds Into Silence", wie sich beim Chanten Grenzen auflösen und Menschen wieder zu sich selbst finden: In hinreißenden Bildern und mitreißenden Sounds, frei von Esoterik und voller Begeisterung für das Leben.

 

Maria by Callas

 

Frankreich 2017, Dokumentation, 116 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Tom Wolf
Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in MARIA BY CALLAS ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten. Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese besondere Frau in ihrem Tiefsten bewegte und welche Resümees sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das amivalente Schicksal mit solch einer Begabung gesegnet zu sein.

Aus mannigfachem Archivmaterial webte Regisseur Tom Volf ein sehr persönliches Porträt des Weltstars. Den roten Faden bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahre 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf einen immensen Reichtum an unterschiedlichsten Zeugnissen wie private Fotos und Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Mediendokumente. In TV- oder Radiointerviews oder auch in ihren Briefen (gesprochen von Eva Mattes): Immer sind es die Worte von Maria Callas selbst, die ihr Leben erzählen. Kunstvoll vervollständigt wird die Erzählung durch insgesamt 10 ausgesungene Arien. MARIA BY CALLAS ist weit mehr als ein klassischer Dokumentarfilm: Tom Volf wirft einen Blick in die Seele einer der bedeutendsten Sängerinnen überhaupt, die mit ihrer Berühmtheit immer haderte. Darüber hinaus ist die raffiniert arrangierte Collage auch Zeitzeugnis einer großen Ära und zeigt Aufnahmen berühmter Weggefährten der Operndiva wie Grace von Monaco, Luchino Visconti oder Elizabeth Taylor.


Der letzte Dalai Lama?

USA  2016, Dokumentation, 82 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Mickey Lemle
Seit nun mehr als eintausend Jahren lehrt die Buddhistische Psychologie Techniken, um destruktive Emotionen zu überwinden. Und auch namenhafte Forscher, sowie immer mehr Praktizierende in der westlichen Welt erkennen heute, dass die tibetanische Philosophie weit mehr ist als eine Religion, sie gilt als Wissenschaft des Geistes.

DER LETZTE DALAI LAMA? ist persönliches Portrait und spirituelles Testament und zeigt den progressiven Versuch einer Versöhnung zwischen alten Traditionen und moderner Wissenschaft.

 

Die Augen des Weges

Peru  2016, Dokumentation, 84 Minuten, ohne Altersbeschr.
Regie: Rodrigo Otero Heraud
DIE AUGEN DES WEGES ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt. Es ist ein Quechua-Gebet, das die Gefühle der Andenkultur gegenüber der Mutter Erde zum Ausdruck bringt und die Suche nach einem tieferen Verständnis der Natur als Lebewesen, als ewige Begleiterin der Menschen. Der Hauptfigur ist ein Mann aus den Anden, der in verschiedenen Regionen der Kordilleren auftaucht und wieder verschwindet, wie ein Geist, der einen letzten Blick auf die heiligen Berge werfen möchte, und sich mit dem Wasser, den Felsen, den Männern unterhält, um eine bessere Vorstellung davon zu haben, unter welcher Krankheit die Menschheit der Gegenwart leidet.
Mittels einer traumhaften und poetischen Filmsprache erleben wir verschiedene rituelle Momente des andinen Lebens. Es beginnt mit den ersten Regenfällen und es bildet sich ein Gegenüber zwischen den verschiedenen Phasen des Wasserlaufs mit dem Leben in den Dörfern. So webt unsere Hauptperson einen Weg, manchmal nachdenkend, manchmal zeigt er uns die Dörfer, und manchmal spricht er mit den Bergen und dem Wasser. Nach und nach bildet sich der Sinn aus den Gedanken heraus, eine Suche nach Antworten, die ihren Höhepunkt bei dem Treffen mit dem Apu (heiliger Berg) Tambraico, diesem überragenden und felsigen Gipfel in Huancavelica, der im Dialog mit Hipólito die Krankheit der Menschheit preisgibt: